Abschnitt 01 · Chronologie

Chronologie 1922 – 1993.

Die wichtigsten Daten in sieben Perioden.

Die Einträge folgen institutionellen Biografien und der Forschungsliteratur.

1922 – 1939

Geburt & Jugend

1922

Geburt am 19. April 1922 in Weissach (Württemberg).

1920er

Kindheit zeitweise in China (Aufenthalt der Familie); spätere Rückkehr nach Deutschland.

1930er

Mutter Elisabeth Hartmann ist Segelfliegerin; frühe Prägung durch den Segelflug.

≈1939

Segelflugausbildung; Erwerb der Segelfluglizenz um 1939.

1940 – 1942

Ausbildung

Okt. 1940

Eintritt in die Luftwaffe.

1940–1941

Ausbildung an der Luftkriegsschule Berlin-Gatow; anschließende Jagdfliegerausbildung.

März 1942

Beförderung zum Leutnant.

Aug. 1942

Versetzung zur Ergänzungsgruppe Ost zur Frontvorbereitung.

1942 – 1943

Front Ost

Okt. 1942

Versetzung zum Jagdgeschwader 52 (JG 52); Einsatzraum bei Maikop.

1942–1943

Mentoren und Kameraden: Edmund Roßmann, Walter Krupinski, Alfred Grislawski; Spitzname »Bubi«.

5. Nov. 1942

Erster anerkannter Luftsieg: Il-2.

Juli 1943

Einsatz im Rahmen der Schlacht bei Kursk.

Aug. 1943

Kurze Gefangennahme; Flucht und Rückkehr zur Einheit (laut Sekundärliteratur).

1943 – 1944

Karayastaffel

Sept. 1943

Staffelkapitän der 9./JG 52 (»Karayastaffel«).

1943–1944

Ehrenpokal für besondere Leistung im Luftkrieg; Deutsches Kreuz in Gold (DKiG).

29. Okt. 1943

Verleihung des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes.

2. März 1944

Eichenlaub zum Ritterkreuz.

2. Juli 1944

Schwerter zum Ritterkreuz.

25. Aug. 1944

Brillanten zum Ritterkreuz; im August 1944 die 300. anerkannte Abschussmeldung.

1944 – 1945

Kriegsende

1944–1945

Kurzzeitige Beteiligung an Erprobungen der Messerschmitt Me 262.

1945

Gruppenkommandeur der I./JG 52.

Apr.–8. Mai 1945

Letzte Abschussmeldungen im Raum Brünn (Brno).

Mai 1945

Kapitulation bei Písek; Übergabe an sowjetische Behörden.

1945 – 1955

Kriegsgefangenschaft

1945–1955

Sowjetische Kriegsgefangenschaft; Dauer etwa zehn Jahre.

Okt. 1955

Rückkehr nach Deutschland im Kontext der Verhandlungen unter Konrad Adenauer.

1956 – 1993

Bundesluftwaffe & Nachleben

1956

Eintritt in die neu gegründete Bundesluftwaffe.

1950er

Strahlflugzeugausbildung in den USA (Luke Air Force Base, Arizona).

1959–1962

Kommodore des Jagdgeschwaders 71 »Richthofen«; Übergang von Canadair Sabre zur F-104-Ära; öffentliche Kritik an der Starfighter-Beschaffung.

bis 1970

Dienstgrad Oberst; Ausscheiden aus dem aktiven Dienst am 30. September 1970.

1970er–1993

Fluglehrer in Weil im Schönbuch.

20. Sept. 1993

Tod in Weil im Schönbuch.

Jan. 1997

Russische Rehabilitation (postume rechtliche Feststellung; nach dem Tod).